Aus der Welt zwischen zwei Sprachen

  • Sächsisch in Deutschland am wenigsten geliebt
    Anlässlich einer Befragung zum Tag der deutschen Einheit hat sich gezeigt, dass nur 8 % der deutschen Bürger die sächsische Mundart mögen. Auf dem umgekehrten Ende der Skala landete die norddeutsche Mundart, die 29 % der Befragten sympathisch ist, knapp gefolgt vom Bayrischen mit 27 %. (mehr …)
  • Wirtschaftslexikon online

    Der Campus-Verlag veröffentlicht auf seiner Internet-Seite ein umfangreiches Wirtschaftslexikon von 'AAA' bis 'Zyklische Arbeitslosigkeit'. Bei der Erklärung der Begriffe aus allen Wirtschaftsbereichen werden Definitionen aus dem eigenen Kompendium "Campus-Management" verwendet.
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  • Pfingsten: Feuerzungen ließen Fremdsprachen sprechen
    Pfingsten werden zum Andenken an die Ereignisse gefeiert, die sich nach der biblischen Überlieferung fünfzig Tage (daher der griechische Name pentekosth) nach Ostern, der Kreuzigung von Jesus Christus, ereignet haben. Jean Restout: Pfingsten Beschreibung der Ereignisse im Originalton: (mehr …)
  • Skandinavische Sprachen entfernen sich voneinander
    Die kontinentalen nordgermanischen Sprachen Norwegisch, Dänisch und Schwedisch sind verwandte Sprachen – in der geschriebenen Form finden wir viele Parallelen zwischen dem Norwegischen und Dänischen, in der gesprochenen Form hauptsächlich zwischen dem Norwegischen und Schwedischen. SkandinavienAus einer kombinierten Untersuchung des Norwegischen, Dänischen und Schwedischen ergibt sich, dass die Sprachbarriere unter den Einwohnern von nordischen Ländern wächst. Die unterscheidet sich regional:
    • Die Norweger verstehen am besten die anderen skandinavischen Sprachen.
    • Die Einwohner Südschwedens verstehen Dänisch besser als die Nordschweden.
    • Die Dänen haben die größten Probleme, andere Skandinavier zu verstehen.
    • Am schlechtesten verstehen die anderen nordischen Sprachen die Einwohner von Stockholm und Kopenhagen.
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  • Demonstration für die galicische Sprache
    Am Sonntag demonstrierten 50 000 Galicier in Santiago de Compostela, der Hauptstadt der spanischen autonomen Provinz Galicien, für die Erhaltung des Rechts auf den Schulunterricht von mindestens 50 % der Fächer in galicischer Sprache und gegen die föderale Sprachpolitik der regierenden Konservativen. Die Regierung begrenzte die Mittel für literarische Übersetzungen aus internationalen Sprachen ins Galicische und hob die Pflicht zur Beherrschung der galicischen Sprache für die Beschäftigung im öffentlichen Dienst auf.
    Galicisch – Grundfakten - ISO 639-1: glGalicien - Romanische Sprache, nah verwandt mit der Nachbarsprache Portugiesisch (Dialektkontinuum) - 3,2 Mio. Sprecher: autonomes Gebiet Galicien in Spanien – Stellung als regionale Amtssprache, Portugal (Norden der Provinz Trás-os-Montes) - 90 % der Galicier verstehen die Sprache, 60 % benutzen sie aktiv - EU-Vertragssprache - Vereinheitlichung der Rechtschreibung 1982, Anpassung der spanischen, ein Teil der Öffentlichkeit verwendet die portugiesische Schreibweise - Fernsehen, Rundfunk und Presse entweder nur in Galicisch oder zweisprachig Galicisch-Spanisch - Direkter Nachfolger der lateinischen Sprache in Galicien - Geografische Isolation der Grafschaft Galicien vom Rest der Iberischen Halbinsel, 14.–16. Jh. Hispanisierung der Kirche, Adligen und Gerichte - 20er Jahre des 16. Jh.–19. Jh. (Wiedergeburt) – geschriebenes Galicisch verschwindet - 1863 – erster gedruckter Text, seitdem Anstieg der Buchproduktion, Höhepunkt in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts - Francisco Franco, selber aus Galicien, verbot nach dem Bürgerkrieg 1939 die Sprachen der heutigen autonomen Gebiete im amtlichen Verkehr, Galicisch als Literatursprache weiterhin erlaubt - 1975 an der Universität in Santiago de Compostela Lehrstuhl für Galicisch eröffnet, Gründung der Anstalt für galicische Sprache - Nach dem Ende der Franco-Diktatur Gleichstellung mit dem Spanischen
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